"Ich suche nicht, ich finde." - Pablo Picasso Das Gedicht von Picasso hat mich berührt. Ob er es allerdings wirklich "so sagte", weiß ich nicht. Es hat mich zu einer Zeit bewegt, in der ich selbst die Erfahrung machte, dass ich am besten finde, wenn ich gar nicht erst suche. Denn das Leben lässt uns manchmal keine andere Wahl, als unsere Auffassungen und Meinungen überdenken. Welche Richtung wir einschlagen wollen, wissen wir wenn wir bewusst nach etwas suchen, etwas bezwecken. Wir gehen dabei von dem aus was in uns Bestand hat. Es wird dann dieser Weg gewählt, andere Alternativen verworfen. Das Ziel im Auge, übersehen wir allerdings einiges, was möglicherweise sogar wichtig wäre. Finden ist die Bereitschaft, das anzunehmen, was auf einen zukommt. Alle Verbindungen sind offen und was gefunden wird ist nicht vertraut, vielleicht unerforscht oder unüblich. Es ist ein Experiment. Den Weg der Ungewissheit zu beschreiten, trauen sich die starken, unabhängigen Menschen. Ich denke, absolut wichtig ist dabei dem Leben vorurteilsfrei gegenüber zu stehen. Vorstellen kann ich mir (um einen Bezug zum Gedicht von Picasso herzustellen), dass Stan Marlow durch viel Erlebtes, in seiner Gedankenwelt sucht, um bestimmte Erlebnisse aufzuarbeiten, sich damit auseinander setzt. Er aber auch einen für ihn gedachten Weg aufmerksam Schritt für Schritt geht und sehr kreativ ist. Er beginnt zu schreiben und ein Schritt entwickelt sich aus dem anderen. Es gibt dabei mehrere Richtungen, in die eine Geschichte, ein Roman für ihn verlaufen kann. Dabei bieten sich Umwege und überraschende Wendungen an... Unumgänglich sind Korrekturen. Dabei entdeckt er Neues und schafft dadurch vielleicht neue Gliederungen im Text und Konstrukte. Stan Marlow steht sicher dem Leben unvoreingenommen gegenüber und ist bereit, das anzunehmen, was auf ihn zukommt. Picasso sagte auch: "Wenn ich male und finde kein Blau, dann nehme ich Rot. Alles ist da, wann... Weiterlesen
"Ich suche nicht, ich finde." - Pablo Picasso
Das Gedicht von Picasso hat mich berührt. Ob er es allerdings wirklich "so sagte", weiß ich nicht. Es hat mich zu einer Zeit bewegt, in der ich selbst die Erfahrung machte, dass ich am besten finde, wenn ich gar nicht erst suche.
Denn das Leben lässt uns manchmal keine andere Wahl, als unsere Auffassungen und Meinungen überdenken. Welche Richtung wir einschlagen wollen, wissen wir wenn wir bewusst nach etwas suchen, etwas bezwecken. Wir gehen dabei von dem aus was in uns Bestand hat. Es wird dann dieser Weg gewählt, andere Alternativen verworfen. Das Ziel im Auge, übersehen wir allerdings einiges, was möglicherweise sogar wichtig wäre.
Finden ist die Bereitschaft, das anzunehmen, was auf einen zukommt. Alle Verbindungen sind offen und was gefunden wird ist nicht vertraut, vielleicht unerforscht oder unüblich. Es ist ein Experiment. Den Weg der Ungewissheit zu beschreiten, trauen sich die starken, unabhängigen Menschen.
Ich denke, absolut wichtig ist dabei dem Leben vorurteilsfrei gegenüber zu stehen.
Vorstellen kann ich mir (um einen Bezug zum Gedicht von Picasso herzustellen), dass Stan Marlow durch viel Erlebtes, in seiner Gedankenwelt sucht, um bestimmte Erlebnisse aufzuarbeiten, sich damit auseinander setzt.
Er aber auch einen für ihn gedachten Weg aufmerksam Schritt für Schritt geht und sehr kreativ ist. Er beginnt zu schreiben und ein Schritt entwickelt sich aus dem anderen. Es gibt dabei mehrere Richtungen, in die eine Geschichte, ein Roman für ihn verlaufen kann. Dabei bieten sich Umwege und überraschende Wendungen an... Unumgänglich sind Korrekturen. Dabei entdeckt er Neues und schafft dadurch vielleicht neue Gliederungen im Text und Konstrukte. Stan Marlow steht sicher dem Leben unvoreingenommen gegenüber und ist bereit, das anzunehmen, was auf ihn zukommt.
Picasso sagte auch: "Wenn ich male und finde kein Blau, dann nehme ich Rot. Alles ist da, wann es wo ist, ist nicht wichtig, denn es ist da und überall."... Einklappen

