Hallo Wanderer, ja, wie ich schon bei meiner Fragestellung an Frau Kunz-Freudenberg zitierte "wer den Sinn entschlüsselt...", so stellte ich mir die Frage, was eine Pädagogin wohl dazu bewegt, Picasso's Gedicht in Stan's Gästebuch zu stellen, wo sie sich doch sonst kaum beteiligt. Denn Lehren heißt doch die Schüler neugierig zu machen, Wissen zu vermitteln, auch indem man sie auf die Suche schickt nach ihren eigenen Fragen und Antworten. Im modernen Leben muss ich auf die Suche gehen nach Zielen, nach Freunden, nach dem Berufswunsch, nach einem Partner, nach einem Heim....nur wenn ich auf verbotenen Pfaden, die nicht meine sind, vielleicht aus Angst, Neugier oder Misstrauen suche, dann finde ich vielleicht Wahrheiten oder Dinge, die nicht für mich bestimmt sind, die weh tun. Dann wär ich wahrlich besser nicht auf die Suche gegangen, sondern überlasse dem Schicksal das Finden. Ich denke, Picasso schrieb das Gedicht in Bezug auf seine Malerei, auf das Schaffen und Verarbeiten der Antworten und Erkenntnisse, die er auf der bewussten Suche nach Inspiration, auf seiner Wanderschaft mit offenen Augen, Ohren und Herzen, erlangte. Auch Stan ist ein Wanderer durch Raum und Zeit und Beide haben eine lebhafte Phantasie, denken analytisch, sind hingebungsvoll kreativ, tiefgründig und besitzen eine fast hypnotische Sinnlichkeit. Picasso und Stan Marlow sind Personen mit Extremen- nicht umsonst sind sie im gleichen Sternzeichen geboren. Der Zusammenhang von Sexualität und Kreativität ist in vielen Werken beider Künstler zu finden, wie ein inneres Feuer zeigt sich die abwechslungsreiche Schöpferkraft. Ihre Kunst ist absolut zeitlos. Ich stelle mir vor, wie nach den Zeiten der Suche die Stille in sie kehrt, wie alles um sie herum keine Bedeutung mehr hat und sie Eins werden mit ihrem Körper und ihrer Seele. Dann wächst in ihnen das Licht und ihr inneres Auge bringt die Inspiration über den Pinsel und die... Weiterlesen
Hallo Wanderer,
ja, wie ich schon bei meiner Fragestellung an Frau Kunz-Freudenberg zitierte "wer den Sinn entschlüsselt...", so stellte ich mir die Frage, was eine Pädagogin wohl dazu bewegt, Picasso's Gedicht in Stan's Gästebuch zu stellen, wo sie sich doch sonst kaum beteiligt. Denn Lehren heißt doch die Schüler neugierig zu machen, Wissen zu vermitteln, auch indem man sie auf die Suche schickt nach ihren eigenen Fragen und Antworten. Im modernen Leben muss ich auf die Suche gehen nach Zielen, nach Freunden, nach dem Berufswunsch, nach einem Partner, nach einem Heim....nur wenn ich auf verbotenen Pfaden, die nicht meine sind, vielleicht aus Angst, Neugier oder Misstrauen suche, dann finde ich vielleicht Wahrheiten oder Dinge, die nicht für mich bestimmt sind, die weh tun. Dann wär ich wahrlich besser nicht auf die Suche gegangen, sondern überlasse dem Schicksal das Finden.
Ich denke, Picasso schrieb das Gedicht in Bezug auf seine Malerei, auf das Schaffen und Verarbeiten der Antworten und Erkenntnisse, die er auf der bewussten Suche nach Inspiration, auf seiner Wanderschaft mit offenen Augen, Ohren und Herzen, erlangte. Auch Stan ist ein Wanderer durch Raum und Zeit und Beide haben eine lebhafte Phantasie, denken analytisch, sind hingebungsvoll kreativ, tiefgründig und besitzen eine fast hypnotische Sinnlichkeit.
Picasso und Stan Marlow sind Personen mit Extremen- nicht umsonst sind sie im gleichen Sternzeichen geboren. Der Zusammenhang von Sexualität und Kreativität ist in vielen Werken beider Künstler zu finden, wie ein inneres Feuer zeigt sich die abwechslungsreiche Schöpferkraft. Ihre Kunst ist absolut zeitlos.
Ich stelle mir vor, wie nach den Zeiten der Suche die Stille in sie kehrt, wie alles um sie herum keine Bedeutung mehr hat und sie Eins werden mit ihrem Körper und ihrer Seele. Dann wächst in ihnen das Licht und ihr inneres Auge bringt die Inspiration über den Pinsel und die Feder auf Leinwand und Papier. Ein heiliges Ritual und Abenteuer. Das Ergebnis versetzt uns in Erstaunen und erlangen wir die Gnade der Erkenntnis, was die Beiden uns vermitteln wollten, dann setzt Bewunderung ein und..."das ist der Moment des Glücks".... Einklappen

