Heute vor 80 Jahren begann die Bücherverbrennung. Seid 1947 begehen wir hier in Deutschland am 10. Mai den Gedenktag des freien Buches. Erich Kästner war einer der unliebsamen Autoren, der selbst mit ansehen musste, wie seine Werke in Flammen aufgingen. Damals schrieb er:"Es ist ein merkwürdiges Gefühl....seine Bücher nie mehr in den Schaufenstern der Buchläden zu sehen." Heute ist Kästners wunderbare Literatur zum Glück aus keiner Bibliothek und Buchhandlung mehr wegzudenken. Seine Ansichten, zB über die Bedeutung einer freiheitsfördernden Erziehung, die sich unter anderem aus seinen berühmten Kinderromanen herauslesen lassen, sind zeitlos gültig. Bei der Flut von Gedenktagen, die es mittlerweile gibt, ist der heutige ein unverzichtbarer. Nicht nur aus Respekt vor den damals geschändeten Autoren. Auch um uns gelassener zu stimmen, angesichts mancher Veröffentlichungen oder Ansprachen, deren sprachlicher Stil oder Inhalt uns mißfällt. Zum Glück sind die Gedanken frei, zum Glück darf jeder (fast alles) veröffentlichen, was er möchte. Arbeiten wir gegen das Vergessen indem wir lesen.....
Heute vor 80 Jahren begann die Bücherverbrennung. Seid 1947 begehen wir hier in Deutschland am 10. Mai den Gedenktag des freien Buches. Erich Kästner war einer der unliebsamen Autoren, der selbst mit ansehen musste, wie seine Werke in Flammen aufgingen. Damals schrieb er:"Es ist ein merkwürdiges Gefühl....seine Bücher nie mehr in den Schaufenstern der Buchläden zu sehen." Heute ist Kästners wunderbare Literatur zum Glück aus keiner Bibliothek und Buchhandlung mehr wegzudenken. Seine Ansichten, zB über die Bedeutung einer freiheitsfördernden Erziehung, die sich unter anderem aus seinen berühmten Kinderromanen herauslesen lassen, sind zeitlos gültig. Bei der Flut von Gedenktagen, die es mittlerweile gibt, ist der heutige ein unverzichtbarer. Nicht nur aus Respekt vor den damals geschändeten Autoren. Auch um uns gelassener zu stimmen, angesichts mancher Veröffentlichungen oder Ansprachen, deren sprachlicher Stil oder Inhalt uns mißfällt.
Zum Glück sind die Gedanken frei, zum Glück darf jeder (fast alles) veröffentlichen, was er möchte.
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