Ein Lied über Herkunft, Erinnerung und das stille Band zu einem Land, das mehr ist als Ort und Landschaft. Zwischen Elbe, Erzgebirge, Städten und Dörfern entsteht eine Ballade über Heimat, Würde und das, was im Menschen bleibt.
Heimatballade / Liedtext
Strophe 1
Wo früh der Nebel über Feldern steht,
wo Silber tief in Bergen schlief,
wo jeder Wind durch Wälder geht
und leise noch nach Heimat rief,
da schlägt ein Herz aus Stein und Licht,
aus Arbeit, Lied und alter Zeit.
Wer dieses Land im Herzen trägt,
der trägt es bis in Ewigkeit.
Refrain
O Sachsenland, du stolzes Land,
mit Wald und Fluss und weitem Feld,
du reichst uns still die starke Hand,
wenn kalt der Abend niederfällt.
Von Elbe bis zum Erzgebirg,
von Leipzig bis zur Lausitz hin,
du bist uns mehr als Land und Ort,
bist Kraft, Erinnerung und Sinn.
Strophe 2
In deinen Städten klingt der Geist,
von alter Kunst und Meisterhand.
Wo Mut sich schwerer Zeit beweist,
steht fest der Mensch in diesem Land.
Der Glockenhall zieht durch Tal und Stein,
der Morgen malt die Dächer rot.
Und wer hier fällt, steht wieder auf,
denn Sachsen kennt auch Not.
Refrain
O Sachsenland, du stolzes Land,
mit Wald und Fluss und weitem Feld,
du reichst uns still die starke Hand,
wenn kalt der Abend niederfällt.
Von Elbe bis zum Erzgebirg,
von Leipzig bis zur Lausitz hin,
du bist uns mehr als Land und Ort,
bist Kraft, Erinnerung und Sinn.
Strophe 3
Wenn still der Abend niedergeht
und überm Dorf der Rauch verweht,
dann sitzt ein Alter vor dem Haus
und schaut weit übers Tal hinaus.
Er spricht: „Vergiss die Heimat nicht,
auch wenn die Welt dir viel verspricht.
Denn was dich trägt und was dich hält,
ist mehr als Brot und Gut und Geld.“
Strophe 4
So geh’n wir weiter, Hand in Hand,
durch neue Zeit und alten Traum.
Wir bauen Zukunft aus dem Land
und geben seinen Kindern Raum.
Nicht laut im Stolz, doch tief und klar,
nicht blind vor dem, was gestern war.
Wer seine Wurzeln ehrlich kennt,
weiß, wofür sein Herz noch brennt.
Letzter Refrain
O Sachsenland, du stolzes Land,
mit Wald und Fluss und weitem Feld,
du reichst uns still die starke Hand,
wenn kalt der Abend niederfällt.
Von Elbe bis zum Erzgebirg,
von Leipzig bis zur Lausitz hin,
du bist uns mehr als Land und Ort,
bist Kraft, Erinnerung und Sinn.
Schluss
Und klingt dereinst mein letztes Lied,
soll Sachsen leis darin erklingen.
Das Land, das tief in mir verblieb,
wird meine Seele heimwärts bringen.
