Schäden nicht blitzschnell beheben – Beweise behalten

Hochwasserschäden müssen Betroffene ihrer Versicherung melden. Und sie müssen nachweisen, dass das Wasser tatsächlich die Ursache dafür war. Deshalb sollten sie beschädigte Gegenstände nicht sofort wegwerfen, sondern besser erst einmal zur Seite räumen, rät Bianca Boss vom Bund der  Versicherten (BdV). „Wenn man in seinem Aufräumungswahn alles schon wegschmeißt, hat man natürlich ein Problem.“ Können…

Behörden-Rufnummer 115 offiziell geschaltet

Das lange Suchen nach Zuständigkeiten bei Behördengängen soll für Bürger ein Ende haben. Die einheitliche Behördenrufnummer 115 ist jetzt als zentrale Einwahl erreichbar. Zuvor war sie rund zwei Jahre in ausgewählten Regionen getestet worden. Zunächst können rund 15 Millionen Bürger in sieben Bundesländern die einheitliche Nummer nutzen. Weitere Länder sollen bald folgen. Von der Beantragung…

Pannenhelfer sind unfallversichert

Egal ob sie Starthilfe geben oder ein liegengebliebenes Fahrzeug anschieben – Autofahrer sind gesetzlich unfallversichert, wenn sie Pannenhilfe leisten. Der Versicherungsschutz greife auch, wenn Autofahrer eine Unfallstelle absichern oder verletzte Personen 1. Hilfe leisten, erklärt die Unfallkasse Nord in Hamburg. Zuständig für den Unfallversicherungsschutz der Pannenhelfer seien grundsätzlich die Unfallkassen der Bundesländer. Die Bearbeitung des…

Pflegende Angehörige sind versichert

Pflegende Angehörige genießen bei Unfällen während der Betreuung Versicherungsschutz. Versicherungsbeiträge brauchen sie dafür nicht zu bezahlen, erklärt Stefan Boltz von der Deutschen Gesetzlichen Unfallbehörde in Berlin. Denn die Kosten für die Versicherung eines pflegenden Angehörigen trage jeweils die Gemeinde.  diese beitragsfreie Unfallversicherung trete allerdings nur ein, wenn die Betreuung nicht entlohnt wird und in der…

Datenhehlerei soll unter Strafe unter Strafe gestellt werden

Der Deutsche Juristentag hat sich dafür ausgesprochen, einen Strafbestand der Datenhehlerei einzuführen. Der soll aber nicht den kauf von Daten zur Erfüllung rechtmäßiger dienstlicher Pflichten erfassen. Nachdem die Nordrhein-westfälische Landesregierung Steuer-CD`s aus der Schweiz angekauft hatte, hat die Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger angekündigt, den Ankauf von Steuer-CD`s zu unterbinden.   Quelle: Finacial Times Deutschland – Dienstag…

Kompaktwissen Testament

Der Pflichtteil kann nicht ausgeschlossen werden Immer an den Pflichtteil denken – der kann auch in einem Testament nicht ausgeschlossen werden. Anspruch haben laut BGB in der Regel Ehepartner und Abkömmlinge, also Kinder und Enkel. Eltern kommen zum Zuge, wenn keine Abkömmlinge da sind. ansonsten helfen Überlegungen weiter wie „Was passiert, wenn ich ein Pflegefall…

Sparen

Bei Zinserträgen aus Bausparverträgen wurde in sogenannten Bagatellfällen bisher kein Kapitalertragssteuerabzug vorgenommen. Wenn die Verzinsung unter einem Prozent  oder unter 10 Euro im Jahr betrug, waren die Erträge nicht steuerpflichtig, erläutert der Bund der Steuerzahler. Diese Regelung gilt mit der Einführung der Abgeltungssteuer nicht mehr. Wer seit Jahresbeginn, also einen Abgeltungssteuerabzug auf die Erträge aus…

Widerruf bei unzureichenden Produktinformationen möglich

Infoblätter von Versicherungen entsprechen nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Sachsen oft nicht den gesetzlichen Anforderungen. Seit dem vergangenen Sommer müssen Versicherer bei Abschlüssen den Kunden ein Blatt mit genau definierten Informationen über den Versicherungsvertrag aushändigen. Wer nur ein unzureichendes Produktinformationsblatt erhalten hat, kann den Versicherungsvertrag widerrufen. Die Verbraucherzentrale hat vor allem Produktinformationen für die Altersvorsorge überprüft.…

Kontoauszüge aus dem Jahr 2005

Bankkunden können Kontoauszüge aus 2005 oder früheren Jahren jetzt getrost wegschmeißen. Zwar sollten die Belege nicht voreilig entsorgt werden, warnt der Bundesverband deutscher Banken. Es gäbe keine grundsätzliche Aufbewahrungspflicht. Daher richten sich Verbraucher am Besten nach der für Zahlungen gültigen Verjährungsfrist von 3 Jahren: So lassen sich wichtige Zahlungen – der Möbelkauf oder die Überweisung…

Warnung vor angeblichen „Renten-Gewinnen“

Verbraucherschützer warnen vor angeblichen „Renten-Gewinnen“. Mit Versprechen wie: „Sie sind ein echter Glückspilz“ oder „Sichern Sie sich jetzt gratis Ihre exklusive 25-Jahres-Sofortrente über 3333,00 Euro“ werbe zurzeit eine hamburger Firma. Per Postwurfsendung verschicke sie „Informationen zur aktuellen Rentenziehung an „ausgewählte“ Haushalte. Diese Briefe sollten ignoriert werden, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die Experten warnen davor, sich…